Gumboot Dance - Schuhplattl'n auf Afrikanisch

Gumboot Dance im Goldbekhaus!

Ab 13.11.2017, montags von 16:45 – 18 Uhr

Was ist das?

Diese Frage werden sich viele stellen… Ja, ihr habt richtig gelesen! Frei übersetzt, organisiert das Goldbekhaus in Zusammenarbeit mit Kess Kühmel – der Trainerin – ab dem 13. November 2017 einen Gummistiefel-Tanz-Workshop!
Kess Kühmel, begeisterte und erfahrene Gumboot Tänzerin, Sportlerin und Trommlerin, setzt ein Herzensprojekt um. Menschen, die Freude an Bewegung und Begegnung haben, ganz gleich welcher Nationalität, sind herzlich willkommen. Die Geschichte des Gumboot-Dance geht nahe. Die Minenarbeiter in Südafrika wurden unterdrückt, unter anderem wurde ihnen das Sprechen während des Arbeitens verboten. So fingen sie an, über das Schlagen der Gummistiefel zu kommunizieren. In ihrer Freizeit übertrugen sie Trommelrhythmen, die sie aus ihren Herkunftsdörfern kannten auf die Gummistiefel. Kühmel ist überzeugt: „sie haben damit eine Möglichkeit gefunden, sich selbst Gutes zu tun, positive Kraft zu erzeugen.“ In diesem Sinne engagiert sich Kühmel darin, das Gute weiterzugeben. Ihr Ziel: die Etablierung einer ersten Gumboot-Dance-Gruppe in Hamburg. Sie errichtet dadurch Brücken zwischen Menschen, die unterschiedlicher Herkunft und somit unterschiedlicher Sprache, sind. Die Workshop-Teilnehmer werden sich auf andere Weise begegnen. „Schuhplattl'n auf Afrikanisch“ nennt die Afro-Tänzerin und Body Musikerin Sylvia Mograbi den Gumboot-Dance. Mograbi brachte den Tanz nach einer Zeit in Afrika nach Deutschland.

Musik und Bewegung, trommeln und tanzen, lassen Kulturen aller Art verschmelzen und führen an der ein oder anderen Stelle, sicher auch zu gemeinsamen Lachmomenten.
Kess Kühmel hat selbst an einem Gumboot Dance Workshop von Sylvia Morgrabi aus Nürnberg und bei Vuyani Feni aus Südafrika teilgenommen und 4 Monate Gumboot Dance Einzelunterricht bei Thando Walbaum aus Hamburg genommen. Außerdem werden ihre Kenntnisse, die sie durch die Lehre bei verschiedenen Trommellehrern wie Nils Tannert, Pedro Weiss, Jogi Jockusch erlangt hat in ihre Arbeit einfließen. Kühmel berichtet von vielen Inspirationsquellen und Ideen für den Workshop. Abwechslung und der „Blick über den Tellerrand“ sind vorprogrammiert.
Am Anfang des Workshops steht immer eine Erwärmung, im Hauptteil wird sich mit traditionellen Mustern und Improvisationsspielen beschäftigt, bis es am Ende zur Dehnung übergeht. Der Gumboot-Dance trainiert die Ausdauer, das Gute ist, man merkt es gar nicht, weil es einfach so viel Spass macht.

Anmelden kann man sich über die Homepage des Goldbekhauses  oder direkt bei Kess Kühmel ( )

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